Mit Evolution ist die allmähliche stammesgeschichtliche Entwicklung der Lebewesen
gemeint. Charles Darwin ( 1809 -1882 ) hat ihr damals schon eine feste wissenschaftliche
Grundlage verliehen. Die Evolutionspädagogik verwendet Darwins Theorie modellhaft und in erweiterter Form. Sie versteht Evolution nicht nur biologisch, sondern auch kulturell.
Denn der Mensch durchläuft vom Augenblick seiner Zeugung über die Zeit von Schwangerschaft und Geburt bishin zum dritten bis vierten Lebensjahr organisch und motorisch die einzelnen Entwicklungsstufen der Evolution, also die Bewegungsmuster und Reflexbewegungen der Entwicklung vom Fisch über Amphibie zu Reptil zu Säugetier zum Affen zum Urmensch bis zum heutigen Menschen.
Diese Entwicklungsstufen werden in der Evolutionspädagogik modellhaft übernommen, um so ihre Bedeutung herausstellen zu können.
Ein Entwicklungsdefizit in der motorischen Koordination des Kleinhirns z.B. kann Aufmerksamkeit, Gemütsverfassung, logisches Denken, Sprache und sogar die Fähigkeit, auf andere Menschen zuzugehen, beeinträchtigen.
Über das Evolutionsstufenmodell der Menschheitsgeschichte steht uns eine geniale Methode zur Verfügung, über die wir die Möglichkeit haben, auf Probleme direkt einzugehen, Verhaltensmuster und Defizite aufzudecken sowie Talente und Fähigkeiten zu erkennen.
Begleitende Bücher:

"Die sieben Sicherheiten,
die Kinder brauchen" "Das bewegte Gehirn"
Ludwig Koneberg Ludwig Koneberg
Silke Gramer-Rottler Silke Gramer- Rottler
Kösel Verlag Kösel Verlag